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Bericht vom 3. Horsemanshiptag des VWS am 28. Mrz 2010 in Maxen

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Bericht vom 2. Horsemanshiptag des VWS am 19. September 2009 in Maxen

Was bedeutet eigentlich „Horsemanship“ bzw. besser noch „Natural Horsemanship“? Horsemanship ist sicher eines der wenigen englischen Worte, für die es keine adäquate deutsche Entsprechung gibt, der Anglizismus ist demzufolge sehr berechtigt (im Gegensatz zu manch anderer neu-deutschen Wortschöpfung). Natürlicher Umgang und natürliche Kommunikation mit Pferden, so lässt sich das Grundprinzip der Natural Horsemanship umreißen, d.h. die Welt mit den Augen des Pferdes sehen und mit den Pferden auf „pferdisch“ sprechen (nicht unbedingt flüstern, denn das versteht kein Pferd und kein Mensch). Klingt zugegebener Maßen etwas theoretisch, deshalb betrachten wir einfach ein paar Beispiele.

Mancher Pferdefreund wundert sich, dass er sein Pferd, wenn er es von der Koppel holen will, so schlecht einfangen kann. Kaum betritt er die Weide, wendet sich sein vierbeiniger Liebling ab und der Frust beginnt: Blöder Gaul, ich meine es doch nur gut mit dir, wir wollen auf dem Reitplatz arbeiten und weiter an unseren Dressurlektionen feilen. Der blöde Gaul denkt aber vielleicht: Immer wenn der Kerl mit dem Halfter in der Hand auf die Koppel kommt, ist es Schluss mit lustig. Ich habe mich noch gar nicht satt gefressen und jetzt muss ich wieder wie ein Irrer über den Reitplatz hetzen. Da geh ich doch lieber. Wäre es nicht besser er, würde denken: Ah, da kommt mein Reiter, der ist immer so interessant, da muss ich doch gleich schauen, was er heute Schönes zu bieten hat.

Anderes Thema: Viele Reiter haben Probleme mit dem unbändigen Vorwärtsdrang ihrer Pferde im Gelände. Vor allem wenn es in Richtung Stall geht, wird das Pferd immer schneller und ist kaum zu halten. Zu Hause angekommen, reißen die Reiter dem Pferd als erstes den Sattel herunter und geben ihm unverzüglich als Belohnung für den Stress eine Möhre oder Kraftfutter, damit es sich wieder beruhigt. Wie wird das Pferd diese Aktion wohl bewerten? Vielleicht so: Nichts wie schnell nach Hause, denn da gibt es immer etwas Schönes zu fressen.

Was hat das nun alles mit Natural Horsemanship zu tun? Nun vor allem die Möglichkeit, dass man die geschilderten Probleme und alle anderen ändern kann, zum Wohle des Pferdes und des Reiters. Problem 1 können wir lösen, indem wir den Zusammenhang zwischen dem Von-der-Koppel-holen und dem Reiten oder der Bodenarbeit unterbrechen. Holt das Pferd von der Koppel und gebt ihm einen Eimer mit etwas Kraftfutter. Danach stellt ihr es wieder auf die Koppel. Spätestens beim dritten oder vierten Mal sollte sich das Problem gelöst haben und das Pferd wendet sich euch zu. Es geht nicht darum, es zu bestechen, d.h. mit dem Futtereimer auf die Koppel

zu gehen und es einzufangen. Es geht ausschließlich darum, dass das Pferd mit eurer Person etwas Angenehmes verbindet. Denn Pferde streben immer nach Komfort, also lieber nach Ruhe oder Futter als nach Bewegung. Problem 2 dauert vielleicht etwas länger, aber man bekommt es in den Griff, wenn man das Pferd, zu Hause angekommen, erst etwas im gesatteltem Zustand stehen lässt - vielleicht zwanzig bis dreißig Minuten (Aber erst prüfen, ob das Pferd angebunden auch alleine stehen kann, womit wir schon beim nächsten möglichen Problem sind). Danach könnt ihr es erlösen und wieder auf die Koppel schaffen. In hartnäckigen Fällen solltet ihr zu Hause, bevor es an den Anbinder geht, vielleicht noch drei bis vier Runden auf dem Reitplatz oder in der Halle traben oder galoppieren. Möglicherweise läuft das Pferd aber auch so schnell davon, weil es mit dem Reiter in seinem Rücken nicht klar kommt. In diesem Fall muss man die Sache noch grundlegender angehen und das Problem zunächst am Boden lösen.

Und wie ist nun die Sache mit dem Hänger bzw. dem Verladen, worum es beim 2. Horsemanshiptag des VWS in der Hauptsache ging? Nun auch hier sollten wir die Welt mit den Augen unseres Pferdes sehen. Der Ablauf beim Verladen von Pferden, die nicht gern auf den Hänger gehen ist meistens der, dass das Pferd mit aller Kraft in den Hänger gezerrt und geprügelt wird, oft noch mit der Hilfe mehrerer Reiterfreunde, und wenn es dann schließlich oben ist, wird möglichst schnell die Stange vorgelegt und die Klappe geschlossen. Wie wird das wohl unser Pferd, welches ein Tier der offenen Steppe ist, wohl bewerten? Nie wieder auf den Hänger, denn dort ist es dunkel und eng und weglaufen, was ich am liebsten machen würde, kann ich auch nicht, also bleib mir bloß mit dem Hänger fern. Und ich glaube nicht, dass sich manches Pferd, was im Rücken seines Reiters auf den Hänger tapst und hinter dem genauso schnell die Klappe geschlossen wird, großartig andere Gedanken hat. Wer es nicht glaubt, muss ja nur sein Pferd nach dieser Methode auf den Hänger bringen, versuchen das Pferd unangebunden oben stehen zu lassen und dann selbst herauskommen. Meistens ist das Pferd schneller wieder draußen als der Reiter. Also sollte man auch dieses Problem mit den

Mitteln der Natural Horsemanship zu lösen versuchen- die Reiter, welche am Horsemanshiptag da waren, konnten sich selbst davon überzeugen. Mancher staunte nicht schlecht, als sein Pferd am Ende des Tages von selbst auf den Hänger ging. Vielleicht geht das Pferd beim nächsten Mal auch in den Hänger, wenn ich auf einem Stuhl neben der Klappe sitze und es dazu auffordere. Oder ich frage: Willst Du vielleicht heute

einmal rückwärts hinein gehen? Vielleicht wird es auf seine Art fragen: Meinst Du wirklich?. Wenn Du ihm dann sagst: Ja, probier es doch einfach, wird es sicher klappen. Und dann kannst du sicher sein, dass Du in den Augen deines Pferdes wieder ein Stück gewachsen bist und es in dir einen verlässlichen Führer sieht.

Darum geht es also bei Natural Horsemanship: Sich nicht mit dem zufrieden geben, was gerade so geht, sondern immer nach neuen Herausforderungen zu suchen. Das ist keine Sache einer bestimmten Reitweise, kommt also noch vor Klassisch, Western, Barock, Fahren usw. Und die Suche sollte vor allem spielerisch sein. Hört auf, mit euren Pferden zu arbeiten- habt ihr nicht unter der Woche schon genug Arbeit? Das gemeinsame Spiel mit unserem Pferd am Boden und im Sattel hält uns und unser Pferd fit. In diesem Sinne hoffe ich, dass im nächsten Jahr ein paar Reiter mehr zum Horsemanshiptag kommen. Oder gibt es beim VWS keine Leute mehr, die spielerisch besser werden wollen?

Maxen, Oktober 2009 Jörn Krimmling



Jugendtrainingscamp von 06. bis 08. Juli 2009 im Roten Vorwerk Grimma

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