Connected successfully
pinwand


Verhaltenscodex



Verhaltenscodex fr Reiter in der Natur

Vorschlag, erarbeitet von der Arbeitsgruppe Wanderreiten des VWS



  1. Vorsicht und gegenseitige Rcksichtnahme gegenber allen anderen Nutzern sind die obersten Prmissen fr alle Reiter.
    Sie sollten sich so verhalten, dass niemand geschdigt, bzw. mehr als unvermeidbar beeintrchtigt werden kann. en
  2. Fortgeschrittene Reiter haben auf unerfahrene Reiteleven besondere Rcksicht zu nehmen.
  3. Allen Nichtreitern wird mit Hflichkeit und Verstndnis begegnet.
  4. Vorausschauend stellt sich der Reiter auf die ngste anderer Mitnutzer ein und. passiert sie im Schritt. Gegebenenfalls ist anzuhalten und der Weg frei zu machen.
  5. Lrm, Verunreinigung der Landschaft mit Abfall, Waldfrevel sowie Beunruhigung von Wild, soweit nicht unvermeidbar, verbietet sich fr jeden verantwortungsbewussten Reiter.
  6. Jedes Hetzen von Wildtieren ist unzulssig.
  7. Bei Begegnung mit lagerndem Wild ist dieses im Schritt so zu passieren, dass es nicht mehr als unvermeidbar beunruhigt wird.
  8. Bei Begegnung mit sich bewegendem Wild sollte angehalten werden und der Ritt erst fortgesetzt werden wenn die Tiere auer Sichtweite geraten oder zur Ruhe gekommen sind. Im zweiten Fall ist wie unter Punkt. 7 beschrieben zu verfahren.
  9. Stark durch (unabhngig welcher) Nutzung beanspruchte Wege sind mglichst zu meiden damit der Untergrund sich regenerieren kann.
  10. Auf Wanderwegen sollte Arbeitstempo (bis ca. 250 m/Min. also hchstens 15 km/h) Maximaltempo sein. Wer dies mit seinem Pferd im Galopp nicht einzuhalten vermag sollte hier auf diese Gangart verzichten.
  11. Beschlagene Pferde sollten zur Schonung des Gelufs auf Wanderwegen ebenfalls nicht galoppiert werden. Bei Stollenbeschlag ist hier ausschlielich im Schritt zu gehen.
  12. Ackerflchen sollten im Winter erst ab einer Schneehhe von ber 20 cm beritten werden.
  13. Vor dem Bereiten von abgeernteten Kulturen muss sich der Reiter davon berzeugen, dass sich noch keine Neuansaat im Boden befindet.
  14. Pflegespuren sind nur nach Zustimmung des Eigentmers bereitbar.
  15. Dauergrnland zu bereiten verbietet sich bei einer durchschnittlichen Bewuchshhe von ber 20 cm.
  16. An Wegkreuzungen oder Weggabelungen sollten Reiter anderen Nutzern prinzipiell den Vortritt (Vorfahrt) lassen. Das schult die Disziplin von Pferd wie Reiter und erhht die Verkehrssicherheit.
  17. Jeder Reiter ist selbst verantwortlich, dass er sich gem seines und seines Pferdes Ausbildungsstandes (physisch wie psychisch) in der Natur bewegt.
  18. Jeder Reiter hat verantwortungsbewusst die Aspekte des Tierschutzes zu beachten (Nicht alles, was manchem Reiter Spa bereitet ist auch gut fr das Pferd oder auch ein anderes Tier).
  19. Der Schutz von Natur und Umwelt wird in allen Aktivitten beim Reiten in unserer Landschaft bercksichtigt.